Sowie alles Lebendige ist auch jedes soziale Gebilde einem Lebenszyklus unterworfen, der vom Geboren werden, zum Heranreifen, zum Höhepunkt des Seins, zum allmählichen Abstieg bis zum Ende reicht.
Diesen Gesetzmäßigkeiten konnte sich auch Das Haus der Kriegskunst nicht entziehen.
Genau auf dem Höhepunkt der Gildenentwicklung und der persönlichen Entwicklung der einzelnen Mitglieder, begannen Übersättigung, Bequemlichkeit, Langeweile, Respektlosigkeit, Streitlust und Unzufriedenheit mit der Gildenführung um sich zu greifen. Viele, die ihren vermeintlichen Zenit erreicht hatten verloren den Sinn an ihrer eigenen Existenz.
Mit zu der krisenhaften Entwicklung beigetragen haben auch die zahlreichen Beziehungsgeschichten, die Eifersüchteleien, die Untreue, das nicht Loslassen wollen unter den Paaren.
Die Streitigkeiten spitzten sich zu. Widerständler wurden degradiert, andere verlangten den Rücktritt der Gildenführung.
Ein nicht enden wollendes Zerren und Streiten nagte am Bestand der Gilde.
Zum Schluss bot Rhytel, um das Gebilde zu retten, um Ruhe in die Reihen zu bringen, um die Zerstrittenen wieder zu schlichten, seinen Austritt aus er Gilde an. Dies führte aber zur endgültigen Spaltung der Gilde. Rhytel und eine große Zahl seiner Anhänger und Freunde verließen die Gilde.
Salmarin, der Inhaber der Urkunden, war wie gelähmt davon, zu sehen, wie sein Werk zerbrach, unfähig anders zu handeln, gab den Ellar Lil Inth den Todesstoß, indem er die Gildensatzung zerriss, die Reste verbrannte und die Asche in alle Windrichtungen zerstreute.